Geschichte Van der Valk
Geschichte Van der Valk
Wie alles begann
Mit mehr als hundert Hotels hat sich Van der Valk zu einem internationalen Familienunternehmen entwickelt, in dem Gastfreundschaft, Unternehmertum und Qualität seit Generationen weitergegeben werden. Was als Bauernhof mit Café begann, wuchs zu einer Hotelkette heran, in der sich sowohl Gäste als auch Mitarbeiter heimisch fühlen. Diese warme Familienatmosphäre lebt in besonderen Traditionen weiter, wie dem bekannten Ausspruch: "Es steht ein Wohnzimmer auf der Luke!", eine Erinnerung an die Zeit, als Mitarbeiter mit der Familie zusammen im Wohnzimmer des Hotels aßen.
Seit Generationen gastfreundlich
Mehr als 100 Hotels
Was als Familienunternehmen begann, wuchs im Laufe der Generationen zu einem internationalen Hotelunternehmen heran. Die dritte und vierte Generation erweiterten Van der Valk weiter, während die fünfte Generation mit modernem Blick in die Zukunft baut und an verschiedenen Standorten auch die sechste Generation bereits mitarbeitet.
Über hundert Jahre nach dem Start zählt Van der Valk mehr als hundert Hotels in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien und auf den Niederländischen Antillen. Obwohl jede Generation ihre eigenen Akzente setzt, bleibt die Basis unverändert: Gästen ein warmes Willkommen bieten, weiterhin innovativ sein und mit Blick auf Qualität und Familie unternehmerisch tätig sein.
Warum der Tukan?
Gastfreundlicher Charakter
Die Wahl entstand nach dem Kauf des Vogelparks Avifauna. Die Familie war auf der Suche nach einem markanten Emblem, das alle Hotels miteinander verbinden würde. Ein Raubvogel passte weniger gut zum gastfreundlichen Charakter des Familienunternehmens und weckte zudem unerwünschte Assoziationen mit der Nachkriegszeit.
Wie Gerrit van der Valk es einmal beschrieb: "Wenn ein Falke schläft, ist es nichts und geht er auf Beutezug, sieht er aus wie ein Adler. Ein Tukan ist ein schöner, großer, tropischer Vogel, ein fröhliches Tier, ein geselliges Tier, das passt viel besser zu uns."
Schwestern erinnern sich gut an die Zeit
Älteste der dritten Generation
El de Bruijn: „Wir wohnten immer in der Gaststätte Bijhorst, bis wir mit fünf Kindern waren. Eine Betriebskantine gab es damals noch nicht, also kam jeder immer in unser Wohnzimmer essen."
Riet Broeks: „Es gab damals auch noch nicht so viel Personal und es war auch immer viel Familie anwesend."
Wil Polman: „Irgendwann hatte meine Mutter genug davon. Es war kein echtes Wohnzimmer mehr mit ständig anderen Menschen im Haus. Wir sind dann in eine angebautes Haus hinter dem Restaurant gezogen."
Generationen der Gastfreundschaft
Generationen der Gastfreundschaft
Ständig erneuernd, immer vertraut
Wie alles begann
Neues Leben in alten Gastgewerbebetrieben
Martinus van der Valk war das jüngste Kind einer Familie von 24 Kindern. Von seinem Vater erhielt er eine Lebenslektion, die ihn ein Leben lang begleiten würde: "Du musst die Salatpflanzen aufheben, die andere wegwerfen." Als er 1929 den Bauernhof De Gouden Leeuw mit Café übernahm, zeigte sich schnell, wie unternehmerisch er war. Auf seinen Reisen bemerkte er, dass man nirgendwo auswärts so gut essen konnte wie zu Hause. Diese Idee bildete die Grundlage für den Erfolg des Cafés.
Zusammen mit seiner Frau Rie baute er das Familienunternehmen weiter aus. Während sie das Café betrieb und sich um die zwölf Kinder kümmerte, träumte er davon, jedem Kind ein eigenes Gastronomieunternehmen zu geben.
Ab den 1980er Jahren wuchs Van der Valk unter der Führung der nächsten Generationen zur internationalen Hotelkette heran, die es heute ist. Die ganze Familie arbeitete mit, ganz gemäß Martinus' bekanntem Ausspruch: "Wenn die Kinder stehen können, können sie auch Gläser spülen."
Zweites Zuhause
Nie verändert
Viele Mitarbeiter betrachten Van der Valk als zweites Zuhause und auch Gäste fühlen sich dort seit Generationen willkommen. Das liegt nicht nur an der Präsenz der Familienmitglieder in den Hotels, sondern auch an der persönlichen Aufmerksamkeit und der heimischen Atmosphäre, die jede Niederlassung kennzeichnet. Die Hotels sind für Familien eingerichtet, mit einer Spielecke in den Restaurants und einer Speisekarte, die für jeden etwas bietet. Wo Gäste früher für "gutes Essen wie zu Hause"kamen, bieten die Hotels heute ein zeitgenössisches kulinarisches Erlebnis. Doch eines hat sich nie geändert: Ein Besuch bei Van der Valk fühlt sich wie nach Hause kommen an, mit gutem Essen und erholsamem Schlaf in einer gemütlichen Umgebung.
Harte Arbeit, viel Vergnügen
Alle Kinder mussten früh arbeiten
Riet: „An ganzen Sonntagen waren wir damit beschäftigt, Tischdecken zu falten, Bohnen zu brechen, Silber zu polieren... Es gab immer genug Arbeit und meine Mutter sorgte dafür, dass wir beschäftigt blieben."
El: „Sie machte daraus immer ein großes Fest. Es war ein Wettkampf für die Familie, wer zum Beispiel die meisten Bohnen brechen konnte und es gab immer eine Belohnung."
Riet: „Zum Beispiel Weißbrot mit Käse oder wir durften Bootfahren. Es war auch gesellig, denn Freundinnen und Cousinen arbeiteten auch mit. Abends nach der Arbeit aßen wir immer alle gemeinsam groß zu Abend. Essen war wirklich ein Festmoment, ich glaube, deshalb esse ich immer noch so gerne!“
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